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Räumliches Entwicklungskonzept (REK)

Das zukünftige Gesicht unserer Gemeinde
Horgen hat eine reiche Entwicklungsgeschichte. Hier finden sich Zeugen menschlicher Besiedlung von den Pfahlbauern bis in unsere heutige Zeit.

Horgen hat sich in den letzten Jahren spür- und sichtbar weiterentwickelt. Wie an vielen Orten hat die Bevölkerung zugenommen. Industrie- und Gewerbebetriebe sind verschwunden und wurden durch Dienstleistungsbetriebe ersetzt. Die Mobilität der Menschen hat sich verändert. Und nicht zuletzt ist mit der Fusion mit der Gemeinde Hirzel ein Dorf in einer einmaligen Landschaft Teil der Gemeinde Horgen geworden. Und ­– ob wir wollen oder nicht – auch in Zukunft bleibt die Uhr nicht stehen.

Diese Umstände haben den Gemeinderat dazu bewogen, in seinen Legislaturzielen die Erarbeitung von Visionen und Handlungszielen für die Gestaltung und Entwicklung von Horgen festzuschreiben. Neben einer Energiestrategie und einer Grundlage zur Entwicklung einer Gesellschaftsstrategie wurde auch ein Raumentwicklungskonzept erarbeitet und vom Gemeinderat in Kraft gesetzt.

Räumliches Entwicklungskonzept: Was ist das?
Das Räumliche Entwicklungskonzept (REK) ist ein strategisches Planungsinstrument der Gemeinde.

Es dient zur Definition einer räumlichen Vision der Gemeinde Horgen in 20 bis 30 Jahren und behandelt schwergewichtig die Themen Siedlung, Landschaft und Verkehr. In einem ersten Schritt wurden heutige Stärken und Schwächen sowie zukünftige Herausforderungen ermittelt. Die Erarbeitung erfolgte unter Beizug der Öffentlichkeit. Dazu fand Ende 2020 eine Online-Beteiligung und im September 2021 ein Forum statt. Weiter wurden Vertreterinnen und Vertreter der Mitglieder der interparteilichen Konferenz und verschiedener grösserer Organisationen zur Mitarbeit in einem Reflexionsgremium eingeladen. Die Rückmeldungen zu den Entwürfen waren grösstenteils positiv. Hinweise wurden bei den weiteren Arbeiten am REK soweit möglich berücksichtigt bzw. fliessen bei anderen Projekten und Aufgaben der Gemeinde ein.

Am 11. April 2022 wurde das REK vom Gemeinderat verabschiedet. Es besteht aus zwei Teilen:

In einem ersten Teil werden, basierend auf erkennbaren Herausforderungen, für das ganze Gemeindegebiet Ziele und Strategien zu den drei REK-Kernthemen "Landschaft und Freiräume", "Siedlung und Standortattraktivität" sowie "Infrastruktur und Mobilität" definiert.

In einem zweiten Teil sind Ziele und Strategien zu neun Fokusgebieten enthalten: Das Zentrum, das Oberdorf, das Gebiet Kalkofen - Waldegg - Allmend, das Seeufer, das Quartier Tannenbach, das Gebiet Käpfnach - Risi - Meilibach, der Weiler Arn, das Dorf Hirzel sowie die Landschaft Horgenberg - Hirzel. Diese Fokusgebiete sind für die künftige Gemeindeentwicklung von besonderer Bedeutung.