Projekt Allmend-Waldegg
Im Gebiet Allmend/Waldegg sollen die künftigen Bedürfnisse von Schule, Musik, Sport und Schwimmen gesamthaft betrachtet und auf zwei nahe gelegene Standorte verteilt werden. Da Horgen keine genügend grosse gemeindeeigene Parzelle frei hat, um alle Aufgaben an einem Ort zu erfüllen, ist eine geeignete Aufteilung notwendig.
Die gemeindeeigenen Parzellen Waldegg und Allmend sind weniger als 400 Meter Gehdistanz voneinander entfernt und erfüllen zusammen alle Anforderungen. Sie sind bereits mit einem Weg verbunden, der die Sicherheitsanforderungen für einen Schulweg erfüllt.
Die Gemeinde beabsichtigt, auf der im Einzugsgebiet zentraler gelegenen Allmend die Schulbauten und die von den Musikvereinen gewünschte Infrastruktur zu erstellen. Die von den Sportvereinen gewünschten Freizeit- und Sportanlagen sollen auf der am Ortsrand liegenden und mit Autobahnzubringer und ÖV gut erschlossenen Waldegg entstehen.
Die örtliche Trennung separiert den sensiblen Schulunterrichtsbetrieb vom teilweise öffentlich funktionierenden Turn- und Schwimmbetrieb und vermeidet so soziale und betriebliche Konflikte. Das Zusammenfassen der Sporträume in der Waldegg ermöglicht zudem ökonomische Synergien. Auch auf der Allmend entsteht bei der Schule und den Räumen für die Musikvereine grosses Synergiepotenzial, zumal die Schule tagsüber und die Vereine vermehrt an den Abenden und Wochenenden vor Ort sind.
Zudem kann in beiden Projekten sichergestellt werden, dass Reserveflächen für zukünftige Anforderungen ausgewiesen werden. Alles in allem entsteht so eine optimale Situation für Schule, Vereine, Sportinteressierte sowie für einen ökonomischen Umgang mit Flächen- und Finanzressourcen.
Der bestgeeignete Ablauf sieht vor, zunächst den dringend benötigten 18er Schulneubau auf der Allmend zu erstellen. Bis zu dessen Inbetriebnahme kann die Schulanlage Waldegg weiterbetrieben werden, wodurch auf Provisorien verzichtet werden kann. Unmittelbar nach dem Bezug der Schule Allmend können die Schule und die Sporthalle Waldegg rückgebaut werden. Dadurch wird Platz für die neue Sporthalle und das neue Hallenbad frei.
Die zwei Projekte Allmend und Waldegg bedingen einander, weshalb — soweit terminlich möglich — auch die Kredite zusammen eingeholt werden. Damit aber für beide Aufgaben das bestgeeignete Wettbewerbsergebnis erlangt werden kann, werden Wettbewerbe, Projektierung und Realisierung der beiden Projekte getrennt geführt. Eine übergeordnete Koordination stellt sicher, dass alle Aufgaben und damit der Lehrauftrag letztendlich erfüllt werden.
Beide Wettbewerbe sollen im Jahr 2026 durchgeführt werden. Um sicherzustellen, dass nach dem Wettbewerbsresultat unterbruchfrei weitergearbeitet werden kann, werden für beide Projekte bereits die Kosten für die SIA-Phase 31, das Vorprojekt, und für das priorisierte Schulhaus auch rund ein Viertel der SIA-Phase 32, das Bauprojekt, beantragt. Die weiteren Kosten für die Planung der Projekte werden voraussichtlich im Winter 2027 dem Souverän zur Abstimmung unterbreitet.
Weitere Informationen
Alle Details zum geplanten Projekt sind im Weisungsbüchlein zur Urnenabstimmung nachzulesen.
Kontakt
Immobilienprojekte
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