Sehenswert und nicht zu verpassen!In Horgens Museen ist Aussergewöhnliches und Interessantes zu sehen. Wie Funde beweisen, war unser Ort bereits während der Pfahlbauerzeit bevölkert. Im Jahre 952 wird der Name unseres Dorfes HORGA erstmals erwähnt, in einer Urkunde des Zürcher Fraumünsters, ausgestellt vom deutschen König Otto I.
Bereits im Jahre 1247 nennt Papst Innozenz IV. in einer Bestätigung der Besitzungen der Fraumünsterabtei Zürich unter anderem eine Kirche in Horgen. 1250 ist von der "Pfarrei" Horgen die Rede. Somit bestand Mitte des 13. Jahrhunderts in Horgen eine damals katholische Kirche. Diese muß bereits "auf dem das Dorf Horgen dominierenden Hügel" erbaut worden sein, auf dem die heutige Kirche steht. Mit der Eröffnung der Schöllenen anfangs des 13. Jahrhunderts, führte der Verkehr nach Süden über den Zürichsee nach Horgen und auf dem Saumweg über den Hirzel weiter nach Baar, Zug und den Vierwaldstättersee. Dies bedeutete florierendes Gewerbe und Zuwachs der Bevölkerung. Im 17. Jahrhundert begann die Textilindustrie bei uns Fuss zu fassen, welche im 19. Jahrhundert mit der Seidenindustrie ihre Blüte erreichte. Heute noch zeugen einige Villen vom luxuriösen Leben der "Seidenbarone" und können auf der Führung Fabrikantenvillen besichtigt werden. Aus all diesen Jahrhunderten sind der Nachwelt viele Zeugen der Zeit erhalten geblieben, gepflegt worden und können in unseren Museen besichtigt werden.
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