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Bockenkrieg


Der Bockenkrieg von 1804 war eine Auseinandersetzung zwischen aufmüpfiger Landbevölkerung und der Zürcher Obrigkeit.
Bild Ausstellung Bockenkrieg
Den Hintergrund bildeten die durch die französische Revolution hervorgerufenen freiheitlichen Ideen. In den Jahren vor 1804 hatte sich auch die ökonomische Situation der Landbevölkerung verschlechtert. Stets wachsende Steuerforderungen sorgten für zusätzlichen Unmut. Der Schuhmacher Johann Jakob Willi und zahlreiche Unzufriedene aus allen Schichten rotteten sich zusammen und setzten das Schloss Wädenswil in Brand. Darauf mobilisierte die Zürcher Regierung das Militär. Am 28. März 1804 kam es beim Landgut Bocken in Horgen zu einem Gefecht, bei dem sich auf beiden Seiten rund 800 Mann gegenüberstanden. Den Rebellen gelang es, den Feind hinzuhalten und zu zermürben. Sie mussten sich jedoch wenige Tage später geschlagen geben. Die Anführer wurden gefangen genommen und hingerichtet.


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